R. Zwing; S. Weitbruch: „EUREKA“, vor mehr als 15 Jahren avantgardistisch und antiquiert zugleich klingende Parole für HDTV-Entwicklung in Europa. Heute hat man zwar kein vergleichbares „Buzzword“, aber die ganze Sache scheint realer und machbarer. Das bezieht sich auch auf die Endgeräte mit neuen „digitalen“ Bildschirmtechniken, die dafür zur Verfügung stehen werden. Allerdings bestehen im Einzelnen, je nach Displaytechnik unterschiedlich, noch Fragen darüber, wie fit sie wirklich schon für HDTV sind. Fragen über Basisparameter wie Helligkeit, Kontrastumfang und Farbwiedergabe, aber auch Detail- und Bewegtbildwiedergabe sowie verfügbare Darstellungsformate und -größen sind zu betrachten und hier besonders LCD (TFT) und Plasma für den Direktsichtbereich und DLP/LCD/LCoS für den Projektionsbereich. Im ersten Teil des Beitrags wird versucht um den Schwerpunkt Plasma, Antworten auf diese Fragen zu geben. Im zweiten Teil – in der nächsten Ausgabe der FKT – wird ein Einblick in die Zukunft gegeben, wenn man sie aus dem Blickwickel der OLED-Displays betrachtet.
