Digitale Projektoren: Einsatz als Videodisplays

 

Martin Hahn; Christian Huck: Weltweit findet zurzeit der Übergang vom herkömmlichen analogen zum digitalen Fernsehen statt. Dabei werden altbekannte Standards wie PAL, NTSC und SECAM durch MPEG-Techniken abgelöst. Direkte Folge ist eine verbesserte Bildqualität auf der Empfängerseite (Konsument) bei gleichzeitiger Verringerung der erforderlichen Übertragungs- bzw. Speicherbandbreiten. International sind vor allem in Japan und den USA Bestrebungen im Gange, die Qualität der Fernsehbilder zusätzlich durch Erhöhung der Auflösung deutlich zu verbessern und im Hinblick auf elektronisches Heimkino weiter zu entwickeln. Eine wesentliche Voraussetzung für diese Entwicklung und für eine überzeugende Einführung in den Markt ist die Verfügbarkeit entsprechender flacher Bildschirme, die es erlauben, große Bilddiagonalen ohne überproportionalen Raumbedarf darzustellen. Neben den selbststrahlenden Displays (zum Beispiel Plasmabildschirme) kommen dafür vor allem die digitalen Projektoren (Beamer) in Betracht. Der Beitrag gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand der Technik bei den digitalen Projektoren und analysiert Eigenschaften im Zusammenhang mit der Verwendung als Videodisplay.

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