DXB - Ein Systemkonzept für die mobilen Rundfunkdienste von morgen

Ralf Schäfer: In Deutschland tobt derzeit ein Konflikt zwischen zwei Standards für die Übertragung von Fernsehbildern auf mobile Endgeräte. Auf der einen Seite steht DVB-H, das aus dem digitalen Fernsehen (DVB-T) hervorgegangen ist, und auf der anderen Seite T-DMB, das auf dem digitalen Radio (DAB) beruht. An Stelle eines klaren Gewinners zeichnet sich eine Phase ab, in der die zwei konkurrierenden Standards nebeneinander existieren werden. Es ist noch unklar, ob sich ein Benutzer dann auf die eine oder andere Technik festlegen muss oder ob Dual-Mode-Empfänger angeboten werden können. Im Rahmen eines vom BMBF geförderten Projekts wurde das DXB-Konzept entwickelt, mit dem eine Harmonisierung der bestehenden bzw. sich in Entwicklung befindlichen mobilen TV-Systeme herbeigeführt werden soll. Der Beitrag beschreibt die bestehenden mobilen TV-Systeme und geht dann spezifisch auf das DXB-Verfahren ein.

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Two standards for the transfer of television signals to mobile units are currently being evaluated in Germany: 1. DVB-H(andheld), conceptually derived from digital television DVB-T(errestrial). 2. T-DMB (Terrestrial- Digital Multimedia Broadcasting), based on Digital Audio Broadcasting (DAB). Instead of one or other becoming a clear winner, both standards are expected to co-exist. It is still unclear whether users will need to commit to one or other technique or whether dual-mode receivers can be offered. The DXB concept was developed within the framework of a project supported by the BMBF. It is intended to enable harmonisation of existing mobile TV systems and/or those currently in development. This paper describes existing mobile TV systems and pays specific attention to the DXB procedure.