Editorial

Angela Bünger: Liebe Leser, neulich im Bekanntenkreis: im Zuge eines Berichts über die Photokina in Köln, der sich mit den zahlreich anwesenden Social-Media-Influencern oder „Markenbotschaftern“ beschäftigte, kam die Diskussion auf, dass heutzutage nahezu jedes x-beliebige Bild so bearbeitet werden könne, dass der Laie es akzeptieren und keinen Unterschied zum qualitativ höherwertigen Profi-Produkt erkennen könne. Dies sei so ähnlich wie bei Tonaufnahmen der zahlreichen C-Prominenz, aus denen schließlich etwas gezaubert werde, das sich verkaufen und bei Veranstaltungen mittels Playback und mäßig guter Schauspieleinlagen darbieten ließe, und damit teils bessere Verkäufe erziele, als Werke professioneller Künstler...

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