Flache Fernsehbildschirme

Klaus Irmer: Derzeit dominiert zwar noch die altbewährte und preisgünstige Elektronenstrahlbildröhre den Markt, doch bereits mittelfristig dürfte sich eine Koexistenz unterschiedlichster Bildschirmtechniken ergeben, die auch noch einige Jahre anhalten wird. Kleine Fernsehgeräte in Laptopgröße werden zunehmend mit Flüssigkristallbildschirmen (LCDs) arbeiten und dann zu Recht die Bezeichnung „portable Geräte“ tragen. Bis zu einer Bilddiagonalen von etwa 70 Zentimetern wird die Röhre wegen ihres extrem günstigen Preis-Leistungsverhältnisses der Standard bleiben, dürfte aber auch bei diesen Bildgrößen eine „flache“, jedoch kostspielige Konkurrenz bekommen. Zur Wiedergabe größerer Fernsehbilder wird sich in naher Zukunft der Plasma- Flachbildschirm durchsetzen. Es gibt aber am Horizont auch schon Display-Bilderzeugungssysteme mit einer Bautiefe im Millimeterbereich — so genannte OLEDs (Organic Light Emitting Diodes).

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