Hauptversammlung D.K.G.

 

Das Jahr 1921 begann für die D.K.G. gleich am 11. Januar mit der Hauptversammlung im Hörsaal des photochemischen Laboratoriums der Technischen Hochschule zu Charlottenburg. Wesentliche Änderungen waren die Erhöhung des so genannten Eintrittsgeldes in Höhe von 50 DM für persönliche und 300 DM für korporative Mitglieder und der Jahresbeitrag, der auf 100 DM und 300 DM angehoben wurde.

 

Die Hauptversammlung stimmte ferner dem Antrag des Vorstands bei, dass "Die Kinotechnik" künftig von der Gesellschaft herausgegeben wird. Ein Ausschuss, der aus Geheimrat Forch, Oskar Meßter, Guido Seeber und Kurt Waschnek bestand, übernahm diese Funktion. Hauptschriftleiter blieb Dr. Wolter, Besitzer und Verleger der Organisation-Verlagsgesellschaft mbH. „Die Kinotechnik" wird fortan neben zwei halbjährlich erscheinenden Broschüren, die gesondert herausgegeben werden, allen Mitgliedern der D.K.G. kostenlos zugestellt werden. Ein gewisser Prozentsatz von den Einnahmen aus Inseraten fließt in die Kasse der Gesellschaft, um deren unmittelbares Interesse an ihrer Zeitschrift auch in finanzieller Beziehung zum Ausdruck zu bringen. Die Mitgliederanzahl wurde am 11. Januar 1921 mit 110 ordentlichen Mitgliedern angegeben, darunter 23 korporative.

 

Der Vorstand der D.K.G. wurde neu gewählt. Geheimrat Dr. Forch legte sein Amt als stellvertretender Schriftführer nieder, weil er in Zukunft als Mitglied der Herausgeberkommission der "Kinotechnik" ohnehin dem Vorstand als Beisitzer angehören wird. An seiner Stelle wurde das Amt mit Guido Hackebeil besetzt. Der Vorstand der Gesellschaft setzte sich nun derart zusammen:

 

  • Vorsitzender: Oskar Meßter
  • Stellvertretender Vorsitzender: Guido Seeber
  • Geschäftsführender Vorsitzender: Dr. Johannes Rolle
  • Schriftführer: Dr. Konrad Wolter
  • Stellvertretender Schriftführer: Guido Hackebeil
  • Schatzmeister: Willi Boecker
  • Stellvertretender Schatzmeister: Kurt Waschnek
  • Beisitzer: Geheimrat Forch, Professor Goldberg, Prof. Mente, Geheimrat Miethe.