Hörbarkeit von digitalen Clippingverzerrungen

F. Schultz; H. J. Maempel: In einem Hörversuch wurden Erkennungsschwellen für digitales Clipping ermittelt. Die digitale Übersteuerung der Hörbeispiele wurde jeweils in einemBereich von 0 bis 20 dB in Schritten von 0,25 dB variiert. Die verzerrten Stimuli wurden nach ITU-R BS.1770 an die Lautheit der unverzerrten Signale angeglichen. Das angewandte adaptive 3AFC-Paradigma mit Best-PEST-Methode erfasst erfasst im Unterschied zu den klassischen Verfahren die sensorischen Schwellen ohne den psychologischen Einfluss der Antwortneigung der Versuchsperson und weist zudem eine hohe Reliabilität auf. Die ermittelten Schwellen variieren interindividuell sowie mit dem Audiomaterial. Die gewonnenen Ergebnisse werden abschließend diskutiert.

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Audibility thresholds for digital clipping artifacts were determined by a listening test. The digital clipping amount for the audio examples varied from 0 to 20 dB with a step size of 0.25 dB. The loudness of the clipped stimuli was adapted to the loudness of the reference stimulus according to ITU-Recommendation BS.1770. The listening test applied the 3AFC-paradigm and the adaptive Best PEST-method. The resulting audibility thresholds for digital clipping vary depending on subjects and audio content. In conclusion, the derived results are summarised.