IRT: Neue FRANSY Version 3.5 unterstützt 5G Broadcast

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Freitag, 22. November 2019

Mit FRANSY V. 3.5 präsentiert das IRT eine neue Version seines Frequenz- und Netzplanungstools für den terrestrischen Rundfunk. Diese unterstützt erstmalig auch die Planung terrestrischer Sendernetze zur Übertragung von TV-Program-men im künftigen Netzstandard 5G und kommt im Forschungsprojekt 5G TODAY zum Einsatz. 5G TODAY erforscht in Vorversuchen und Testausstrahlungen verschiedene Aspekte von LTE und 5G Broadcast.

Zudem wurde im neuen Release die Planungsunterstützung für die bereits etablierten Rundfunksysteme erweitert. Künftig ist die Gruppierung von Verträglichkeitsrechnungen für UKW und nach dem Abkommen GE06 sowie für verschiedene Ergebniszusammenfassungen und Vergleiche möglich, wodurch sich die Strukturierungsmöglichkeiten gerade in umfangreichen „FRANSY-Projekten“ deutlich verbessern. Dazu kommen u.a. eine performantere BR-MSM – BR Mountain Scattering Method, ein Verfahren, welches für potenzielle Reflexionsorte zusätzliche Sender generiert – sowie neue ITU-Ausbreitungsmodelle (Herbst 2019) und aktualisierte Schutzabstandsverfahren von ITU/EBU.

„Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten konnte mit Version 3.5 unser Tool weiter optimiert werden, damit wir auch künftig den strategischen und praktischen Anforderungen in der Versorgungsplanung, sowohl beim Qualitätserhalt als auch bei der Erweiterung bzw. Umplanung der Sendernetze, gerecht werden.“ sagt Projektleiter Jürgen Frank vom IRT. Weitere Entwicklungsarbeiten sind bereits geplant.

Das Frequenzplanungssystem FRANSY ist ein professionelles Planungswerkzeug für terrestrische digitale und analoge Rundfunkdienste. Unter Federführung des IRT und in Kooperation mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands sowie der con terra GmbH wird FRANSY bereits seit vielen Jahren parallel zu den sich wandeln-den Anforderungen in der Versorgungsplanung weiterentwickelt. Zum Kundenkreis zählen die Landesrundfunkanstalten sowie diverse Landesmedienanstalten.

Über das Institut für Rundfunktechnik GmbH

Mit mehr als 60 Jahren Erfahrung ist das IRT ein weltweit renommiertes Forschungs- und Innovationszentrum für Rundfunk- und Medientechnik. Es beobachtet, bewertet und entwickelt neue Technologien in den digitalen audiovisuellen Medien mit dem Ziel, den Rundfunkgedanken strategisch an neue Marktumfelder und Bedürfnisse anzupassen. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter forschen am Standort in München in enger Kooperation mit den Gesellschaftern und Auftraggebern nach innovativen Lösungen in den Themenfeldern Next Generation Audio, Future Video, Künstliche Intelligenz, Metadaten, All IP/IT, IP-Distribution, Portale und Dienste, Barrierefreiheit und 5G.Seine Gesellschafter sind die Rundfunkanstalten ARD, ZDF, Deutschlandradio, ORF und SRG/SSR. Daneben arbeitet das IRT mit einer Vielzahl an Kunden aus den Bereichen Rundfunk, Medien und Industrie zusammen. Den Zugang zu weltweiten Trends und Entwicklungen bieten die Kooperationen mit internationalen Forschungspartnern. In Zusammenarbeit mit Hochschulen fördert das IRT die Ausbildung von Nachwuchskräften.


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