Hochschulexkursion nach Berlin

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Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Schade von der TU-Ilmenenau hat uns den folgenden Bericht einer Hochschulexkursion geschickt, die von der FKTG mit Mitteln der Studienförderung unterstützt wurde.


Studierende der Technische Universität Ilmenau konnten Ende November 2016 eine Exkursion zum Parlamentsfernsehen, sowie zum Rundfunk Berlin-Brandenburg RBB durchführen. Herr Prof. Hans-Peter Schade, Herr Klaus Sandig und 11 Studierende der Medientechnologie fuhren am 24. November nach Berlin, um am gesamten Freitag, den 25. November genügend Besuchszeit zu haben. Die Reisekosten wurden durch die FKTG finanziert.

Am Morgen des 25. November besuchten die Studierenden zuallererst eine Plenarsitzung des Deutschen Bundestags. Anschließend lernten die Studierenden Herr Johannes Selle, Mitglied des deutschen Bundestags, kennen, welcher einen groben Einblick in seine Tätigkeiten als MdB gab. Ebenso sprach Herr Selle Themen wie z.B. elektronischer Fingerabdruck eines jeden einzelnen, sowie Datenspeicherung an. Besonders bei diesen Themen entstand eine ausführliche Diskussion, welche nur durch die zeitliche Einschränkung von Herrn Selle beendet werden konnte.


Nach einer Mittagspause und einer kleinen Führung durch den Bundestag besuchten die Gruppe das Parlamentsfernsehen. Die Schwierigkeit der Ausstrahlung von Sitzungen im Parlament und der gleichzeitigen Vermeidung als Rundfunksender, welcher staatsfern sein muss, zu agieren, wurde den Studierenden hier nähergebracht. Zudem interessierte die Studierenden besonders die Formen der Übertragung (AV-Aufzeichungsverlinkung mit Textdokumenten) und die zukünftig geplanten Änderungen. http://www.bundestag.de/



Nach dem sehr informativen Aufenthalt im Deutschen Bundestag ging es für alle Beteiligten der Exkursion weiter zum RBB. Dort bekamen die Studierenden Einblick in eines der Aufnahmestudios und anschließend in den neuaufgebauten Regie-Raum E. Beim Regie-Raum E wurde im besonderen Open Media, eine Software, welche das Planen und Erstellen von Szenen im Sendeablauf ermöglicht, vorgestellt. Dabei erfuhren die Studierenden, welche Vorteile, wie z.B. Vereinheitlichung und Vereinfachung der Abläufe, das System mit sich bringt.

Mit einer abschließenden Führung durch das benachbarte Haus des Rundfunks in der Masurenallee, eines der ersten Rundfunkgebäude in Europa, endete die Exkursion mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken.



Folgend noch ein paar Stimmen zur Exkursion:

  • „Das Parlamentsfernsehen hat ein Einblick in eine unerwartete Welt der Berichterstattung geliefert. Technischen Informationen hat hingegen der RBB geliefert.“
  • „Diese Exkursion war für mich eine interessante, wertvolle lehrreiche fachliche Erfahrung - insbesondere durch die praxisnahen Einblicke in die Tätigkeiten und Angebote des
  • "Parlamentsfernsehens und die äußerst detaillierten Erläuterungen zur technischen Abwicklung beim RBB. Seine gelungene Abrundung fand diese Veranstaltung durch Einblicke in den parlamentarischen Politikbetrieb, geschichtliche und kulturelle Aspekte erläutert am Beispiel des RBB-Gebäudes sowie interessante und angenehme soziale Erfahrungen als Gruppe in unserer pulsierenden Hauptstadt.“
  • „Ein Tag mit vielen Eindrücken und interessanten Fakten zu einerseits einem Sender, welcher kein Rundfunksender sein darf und einem tatsächlichen Rundfunksender.“

Autor: Jonas Brückner, Hans-Peter Schade
Bilder: Jonas Brückner

Ilmenau, den 10. 1. 2017

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