ARRI

Über die Förderfirma

Firmenprofil Deutsch

 

Arnold & Richter Cine Technik (ARRI) ist eine global tätige Unternehmensgruppe der Film- und Medienbranche mit weltweit rund 1500 Mitarbeitern. Die Firma wurde 1917 in München gegründet, wo sich auch heute noch der Hauptsitz befindet. Weitere Niederlassungen existieren in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien.

Die ARRI Gruppe besteht aus den fünf Geschäftsbereichen Camera Systems, Lighting, Media, Rental und Medical. ARRI ist führend in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Kamera- und Beleuchtungssystemen für die Film- und Fernsehindustrie mit einem weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerk. Darüber hinaus ist ARRI integrierter Mediendienstleister in der Post- und Koproduktion und im Weltvertrieb von Filmen sowie im Kamera-, Licht- und Bühnenverleih. Der Geschäftsbereich Medical fokussiert sich auf den Einsatz von ARRI Kerntechnologien in der Medizintechnik.

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat ARRI in Anerkennung der innovativen Leistungen für die Filmindustrie bislang 19 wissenschaftliche und technische Auszeichnungen verliehen.

Firmenstandorte und weitere Informationen finden Sie unter www.arri.com.


Company profile English

 

Arnold & Richter Cine Technik (ARRI) is a global company within the motion picture media industry, employing around 1,500 staff worldwide. The company was founded in 1917 in Munich, Germany, where the headquarters is still located today. Other subsidiaries exist in Europe, North and South America, Asia, and Australia.

The ARRI Group consists of five business units: Camera Systems, Lighting, Media, Rental and Medical. ARRI is a leading designer and manufacturer of camera and lighting systems for the film and broadcast industry, with a worldwide distribution and service network. It is also an integrated media service provider in the fields of film post- and coproduction, international sales, as well as equipment rental, supplying camera, lighting, and grip packages to professional productions. ARRI Medical focuses on the use of core imaging technologies for surgical applications.

The Academy of Motion Picture Arts and Sciences has recognized ARRI’s engineers and their contributions to the industry with 19 Scientific and Technical Awards.

For locations and more information please visit www.arri.com.

Soziale Netzwerke
Geschichte

"Im Jahr 1914 bauten August Arnold und Robert Richter einen Kinoprojektor mit Handbetrieb auf Elektromotor um und fügten als hellere Lichtquelle eine selbstgebaute Bogenlampe hinzu. Außerdem ersetzten die beiden die 60-m-Trommeln durch eine selbstgebaute 300-m-Trommel. Beide studierten an der Technischen Hochschule München und beendeten ihr Studium als Diplomingenieure für Maschinenbau.
Zusammen lernten sie Martin Kopp, Filmpionier und -berichterstatter aus München, kennen. Dieser Lehrmeister drehte, entwickelte und kopierte in seiner eigenen Werkstätte. Hier durften Arnold und Richter als Kopierer arbeiten und selbst drehen. 1915 trafen beide auf Peter Ostermayer. Dieser betrieb am Karlsplatz in München ein Glasatelier für Spielfilmaufnahmen. Hier erlernten Arnold und Richter die Technik der Spielfilmherstellung.
Robert Richter ging vor dem Ausbruch des ersten Weltkriegs in die USA und jobbte als Hilfskellner, außerdem als Automobilmechaniker in New York und bei Ford in Detroit als Maschinenschlosser. Bei der zur damaligen Zeit unter Famous Players-Lasky firmierenden Paramount Pictures half er mit, die erste vollautomatische Filmentwicklungsmaschine zu konstruieren. Zuletzt arbeitete er in Hollywood als Hilfskameramann in den Studios von William Fox. Er kehrte zurück nach Deutschland.
Am 12. September 1917 gründeten beide die Firma Arnold & Richter. Zunächst waren Geschäftsgegenstände „Filmaufnahmen“ und „der Betrieb eines foto- und film-chemischen Laboratoriums“. Geld verdient wurde durch Kameraarbeit, Filmvorführung und Mechanikarbeiten. Die erste eigene Kopiermaschine wurde gebaut, um endlich selbst kopieren zu können. Bekannt wurde ARRI jedoch durch die von Erich Kästner geleitete Entwicklung des Spiegelverschlusses in Filmkameras. Mit dem 1937 in der Arriflex vorgestellten Spiegelverschluss wurde es möglich, durch den optischen Sucher ohne Parallaxenfehler den exakten Bildausschnitt und die Schärfenverteilung zu sehen ..."