Bildschärfebewertung von Fernsehbildern Modulationsübertragungsfunktion als Kriterium

H. Kiening jun.; M. Rotthaler: Im Rahmen einer Diplomarbeit im Studiengang Feinwerktechnik der Fachhochschule München wurden im Sachgebiet Fernsehproduktionstechnik am Institut für Rundfunktechnik (IRT) für die spezifischen Bedingungen der Fernsehbildaufnahme und -Wiedergabe Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen meßtechnisch bestimmbaren Parametern und der resultierenden Bildqualität durchgeführt. Insbesondere sollte exemplarisch an einem Aufnahmeobjektiv geklärt werden, ob die Mqdulationsübertragungsfunktion (MÜF) als Gütekriterium für die Beurteilung der Bildschärfe geeignet ist. Es zeigte sich, daß sich hierfür eine gute Korrelation ergibt, sofern ein von Heynacher vor rund 30 Jahren für die Photographie vorgeschlagenes Bewertungsverfahren entsprechend der Gegebenheiten 3i der Fernsehbildbetrachtung modifiziert wird. Über die hier vorgestellten psychometrischen Tests und wichtigsten Teilergebnisse der Untersuchungen wurde bereits bei der FKTG-Tagung 1994 in Nürnberg und bei der SMPTE-Konferenz 1994 in Los Angeles vorgetragen. Zwischenzeitlich wurden zur Absicherung der Schlußfolgerungen weitere Über-AIles- Messungen am Fernsehbildschirm durchgeführt. Auch hierüber wird berichtet.

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