Die IFA wird smart

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„Schöne neue smarte IFA-Welt“

Alle Jahre wieder zur Internationalen Funkausstellung gibt es, insbesondere für Journalisten gedacht, ein so genanntes IFA-Preview und vorher Vorträge, diesmal von der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (gfu) über die kommenden Trends im Unterhaltungselektronik-Bereich. Die Veranstaltung bot gleichzeitig Gelegenheit auf das vierzigjährige Bestehen dieser Gesellschaft hinzuweisen. Mittelpunkt der Veranstaltung war das Wort „Smart“ in allen nur denkbaren Variationen.

Der Begriff „smart“ im Wandel

Es ist für mich erstaunlich, wie sich der Begriff „smart“ im Laufe nur weniger Jahrzehnte im Sprachbewusstsein der Deutschen geändert hat. In meinem Langenscheidt-Englisch-Wörterbuch, das mir mein Vater 1951 zu Beginn meiner Schulzeit, damals noch ziemlich unpassend früh, schenkte und das mich auch meine ganze Schulzeit über begleitete, findet man als vergleichbare Übersetzungen dafür die Begriffe geschickt, gerissen, auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Tatsächlich war zu meiner Jugendzeit der Begriff smarter Typ nicht unbedingt etwas positives und das amerikanische Wort Smartass findet im Deutschen mit „Klugscheißer“ seine richtige Bewertung. Später dann mutierte das Wort in der deutschen Übersetzung immer mehr als ein Synonym für klug oder intelligent. Und so ist die Übersetzung des Smartphones im Grunde genommen nichts anderes als ein intelligentes Telefon oder eigentlich sollte man besser sagen ein vielseitiges Telefon, weil es eben neben dem Telefonieren noch viele andere Fähigkeiten bietet, unter anderem auch die, im Internet zu surfen und E-Mails zu versenden.

Smart-TVs

Die nun zur Internationalen Funkausstellung dieses Jahr kommenden Fernsehgeräte werden überwiegend Smart-TVs sein, also vielseitige Fernsehgeräte, die eben viel mehr als nur die lineare Wiedergabe eines Fernsehprogramms bieten können. Das ist allerdings auch nicht mehr so ganz neu. Sehr viele moderne Flat-TVs können das bereits, allerdings meist, was die weitergehende Verwendung anbelangt, noch ziemlich unbequem, wie auch die gesamte Bedienung des Fernsehgerätes heute noch alles andere, aber bestimmt nicht smart ist.

Wie smart ist der Konsument?

Der Aufsichtsratsvorsitzende der gfu Hans-Joachim Kamp stellte eine europaweite Studie mit dem Titel „Wie smart ist der Konsument“ vor.
 

gfu-Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Joachim Kamp

 
Befragt wurden über 8000 Europäer  (davon 1000 Deutsche) in neun Ländern. Was die Ausstattung von Flat-TVs anbelangt, so schneidet Deutschland mit 80% gegenüber den anderen acht Ländern mit Ausnahme von Polen und der Türkei am schlechtesten ab. Aber immerhin haben erst (oder schon?) vier von fünf deutschen Haushalten einen Flachbildschirm und es ist durchaus somit noch Potenzial für Neuanschaffungen von Röhren-Ersatzgeräten vorhanden. Der Trend geht in jedem Falle hin zu größeren Bildschirmformaten von 42 inch und mehr. Das ist auch einer der wesentlichen Gründe für den Neukauf. Und man möchte auch mehr HDTV sehen!
Der Satz wäre aber durchaus wert, näher analysiert zu werden, denn bei DVB-T und selbst bei DVB-C sitzt man entweder gar nicht oder zumindest nicht sehr bequem „in der ersten Reihe“. Doch man staune, in 34%  der deutschen Haushalte steht inzwischen sogar ein mit dem Internet vernetzbarer Fernseher als hauptsächlich genutztes Gerät. Mit etwas mehr als einem Drittel Smart-TVs als Hauptgerät liegt Deutschland im europäischen Vergleich damit sogar eher im Mittelfeld: In Großbritannien liegt die Quote nur bei 21%, auch in den Niederlanden (26%), Spanien (26%) und Italien (28%) liegt der Smart TV-Anteil in den Zwanzigern. Vor den Deutschen in Sachen smartes Hauptgerät liegen die TV-Haushalte in Polen (36 %), der Türkei (40 %) und in Frankreich (42 %). Und für 39% der Deutschen ist die Smart-TV-Funktion bereits ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung für einen neuen Fernseher.

 

Welche TVs kaufen die Deutschen

Das ist wahrlich erstaunlich, denn bei den bisher verkauften Smart-TVs in Deutschland sind nämlich aktuell nur 58% mit dem Internet verbunden und man fragt sich dann natürlich, ob der Käufer eigentlich begriffen hat, was hinter oder besser im „Smart-TV“ steckt. Die Kosten für einen neuen Fernseher sind nun nach dieser Umfrage in Deutschland nicht besonders kaufentscheidend. Sollte die „Geiz ist geil“-Mentalität wirklich vorüber sein?
 
Ja, meint Hans-Joachim Kamp,  das zeige die Studie doch, nicht mehr das Geld sei entscheidend sondern der konkrete Nutzen, um dann aber im gleichen Atemzug zu sagen, dass der von der Smart-TV-Funktionalität ausgehende Mehrwert von vielen Deutschen noch nicht erkannt wird. Da hat er sicher auch Recht,  und deshalb ist es konsequent, diese Wissenslücke gemeinsam mit einer von Industrie und Handel gestarteten Initiative „Smarter Fernsehen“ zu füllen.

Ob dafür nun gleich ein neues Logo (Bild links oben) auf das TV-Gerät geklebt werden muss, sei mal dahin gestellt. Logos, die in Kürze wahrscheinlich überall auf den neuen Flat-Screens zu finden sein werden, sind dann kein Kriterium mehr. Die Information darüber – und zwar eine sachliche  –, die auch die technischen Limitierungen durch das WLAN aufzeigen, sollten gesagt und nicht überklebt werden.

Sein Vortrag brachte aber zumindest eine Fülle weiterer statistischer Daten, die alle hier als PDF-File zu finden sind. Es lohnt sich, da mal reinzuschauen und sich vielleicht seine eigenen Gedanken dazu zu machen.

Der Weg zum Smart-TV

Der Weg hin zum Smart-TVs ist sicherlich ein richtiger, zumal die Steuerung über WLAN eine Reihe von zusätzlichen Bequemlichkeiten, Möglichkeiten und Bedienungsvereinfachungen bieten kann. Im Grunde genommen verfolgt man damit konsequent die alte Idee weiter, das Fernsehgerät als Display für die verschiedensten Dienste in den Mittelpunkt des gesamten audiovisuellen Angebots im Heim zu stellen. Bisher war das nicht so erfolgreich, weil es auch schlicht an der Einfachheit der Bedienung und des Zusammenspiels der einzelnen Anwendungen wie Mediatheken, YouTube, linearen Fernsehprogrammen, Skypen, Wiedergeben von privaten Filmen und Fotos, Haustürüberwachung, um nur einige zu nennen, mangelte oder es zu kompliziert für den Anwender zu realisieren war. Man darf gespannt sein über neue Angebote und vor allem über neue Ideen, die zum Beispiel auch das einfache Übertragen von Inhalten von Tablets oder Smartphones auf das Smart-TV oder umgekehrt gestatten. Für all das ist natürlich neben dem üblichen Kabel- oder Satellitenanschluss für das Fernsehprogramm ein DSL-Anschluss und vor allem auch ein schnelles WLAN Voraussetzung. Da es immer noch einen beträchtlichen Anteil von Bürgern gibt, die das nicht haben, manchmal auch nicht wollen, und zum Teil in ländlichen Gebieten auch technisch noch nicht realisierbar ist, wird man wohl abwarten müssen, wie schnell diese Entwicklung in den Wohnzimmern tatsächlich voranschreitet. Die Vernetzung all dieser Dinge wird nicht mehr aufzuhalten sein und sie ist auch sinnvoll.

Alles Smarte bringt die Wissenschaft....

.... meinte kein geringerer als Prof. Dr. Rüdiger Kays von der Uni Dortmund, der natürlich den FKTG-Mitgliedern bestens bekannt ist.

Prof. Dr. Rüdiger Kays, Universität Dortmund

 
Er postulierte vier Fragen, nämlich: Was bedeutet „Smart“? – Was daran ist neu? – Warum sollte jetzt alles smart werden? und – Wohin geht die smarte Reise? Er benutzte zur Begriffsbestimmung im Gegensatz zu mir kein altes Wörterbuch sondern fand gleich in Wikipedia den Begriff Smart-TV selbst als Bezeichnung für Fernsehgeräte mit Computer-Zusatzfunktionen, insbesondere Internet-Fähigkeiten. Damit ließ sich die erste Frage beantworten. Doch erwähnte er dann noch eine Reihe weiterer Begriffe mit dem Zusatz „smart“, alles Dinge die aber im Grunde genommen, wie beispielsweise „Smart Home“, im Prinzip schon längst bekannt seien.

Durch den Begriff „Smart“ kommt seiner Meinung nach nun zum Ausdruck, dass zusätzlich zu den bekannten Dingen die Informations- und Kommunikationstechnologie in ihrer heutigen Ausprägung mit dazu kommt und damit eine Reihe von Verbesserungen, Vereinfachungen, ja, auch ganz neue Möglichkeiten realisiert werden können oder besser könnten. Und wenn ich seine dritte Frage hier einmal unbearbeitet lasse und auf seine Vortragsfolien verweise, die man hier abrufen kann, dann deshalb, weil ich den von ihm genannten drei Gesetzen warum alles smart werden muss, nicht in gleichem Maße vertraue, wie etwa den physikalischen Gesetzen von Ohm oder Einstein.

Smart im Auto

Im Fahrzeugbereich werden sich, weil als ein geschlossener Bereich anzusehen, besonders schnell neue innovative Anwendungen finden, um die verschiedenen Bussysteme miteinander zu verbinden und die unterschiedlichsten Anzeigen auf einem Display darzustellen, seien es nun Auskünfte über Navigation, über den Betriebszustand das Fahrzeug selbst oder eben ganz stark im Bereich der Unterhaltungselektronik. Es gibt praktisch keinen Autobauer mehr, der nicht dabei wäre die totale Kommunikation im Auto zu realisieren. Hoffentlich dient sie wirklich auch dazu, den Überblick zu behalten.

„Smart im Home“

Sicherlich mit am wichtigsten war für den Referenten wahrscheinlich die Folie,

Zusammenführung von LAN und HANs zum Smart Home

die ich hier in den Text eingebaut habe, nämlich der Homebereich in seiner Gesamtheit. Gerade was die Vernetzung im Heim anbelangt, ist Professor Kays mit seinem Lehrstuhl ja schon seit mehreren Jahrzehnten forschend tätig. Dort gibt es von ihm vereinfachend dargestellt zwei Arten von Netzwerken, eine im multimedialen und kommunikativen Bereich, das LAN, und im Heim die Home Automation Networks (HANs). Aufgabe der Zukunft wird es sein, beide Netze gewissermaßen so zu „verheiraten“, dass sie miteinander kommunizieren können. Dazu bedarf es vorzugsweise kompatibler Schnittstellen. Und da sieht es im Home-Bereich deutlich komplizierter aus als bei der Unterhaltungselektronik. Denn im Heimbereich gibt es eine Reihe konkurrierender Standards bei Netzwerken, mehrere Bussysteme, und im Gegensatz zur Unterhaltungselektronik noch fehlenden Komfort durch langsame und umständlich nutzbare Geräte.

Sein Fazit lautete, dass die Wissenschaft ihre Arbeit dafür geleistet hätte, dass die Technologie vorhanden und auch bezahlbar sei und dass keine  prinzipiellen Probleme mehr vorhanden seien. Um dann allerdings nachzuschieben, dass es im Detail noch sehr viele davon gäbe. Sie lägen allerdings mehr im Bereich der Standardisierung. Nun ja, es wäre nicht das erste Mal, dass Dinge nicht an der Technik scheitern, sondern an der  gemeinsamen Einigung konkurrierender Unternehmen. Aber die „Zutaten“ – so seine abschließenden Worte –  sind da und wir können mit einer wirklich integralen Betrachtung des Marktes und der Systeme starten. Der Weg in die „smarte Welt“ wird zwar noch ein relativ langer sein, aber es gilt, ihn beharrlich aber kontinuierlich weiterzugehen.

Smarte Schärfe

Interessant war dann auch noch der Vortrag von Marcel Gonska  von der WLC GmbH, warum mehr Schärfe im Fernseher smart sein soll. Man ahnt es, das bezieht sich natürlich auf Ultra High Definition UHD, also 4k und noch smarter.

Marcel Gonska beim Referat über UHD

 
Den Einstieg in die Welt der über HDTV hinausgehenden Displays und Systeme, also UHD-1 und UHD-2, fand ich nicht sehr glücklich. UHD-1 sei ja gar nicht 4k – naja (siehe Anmerkungen am Ende des Berichts)!  Sehr smart fand ich vor allem seine Formulierung, dass man bei einem 4k-Display bei der Betrachtung des Bildes näher herangehen darf (!) (statt der bisher verwendeten Formulierung sollte), als bei einem 2k-Display. Das ist natürlich richtig, macht allerdings genau genommen nur Sinn, wenn man entsprechend hochwertiges Quellenmaterial zur Wiedergabe bringt. Content dafür ist noch nicht oder so gut wie nicht vorhanden, wenn es wirklich um 4k geht und nicht um die Wiedergabe hochgerechneter 2k-Bilder geht (oder gar 720p mit 1440 Bildpunkten). Was die Produktion anbelangt, so hätte er da keine Sorgen und zitierte Ted Schilowitz, Co-Founder RED „Alle Leute die ausgelacht wurden in der Schule – die Nerds und die IT-Leute – stellen heute eine neue Sorte von Filmemachern dar, die unsere Industrie vorantreiben und die die coolsten Jobs haben.” Auf die 4k-Produktion bezogen half mir das Zitat aber nicht sonderlich weiter. Die Standardisierung sei noch voranzutreiben, was nur zum Teil stimmt, es gibt aber innerhalb des Standards mehrere Ausprägungen, vor allem hinsichtlich der Bildfrequenz aber auch anderer Parameter.
 
Ich habe Verständnis dafür, dass der Referent nur wenig Zeit hatte und deshalb Vereinfachungen vornehmen musste. Allerdings ging mir die eine nun allerdings doch zu weit: Unter dem Stichwort Standardisierung zitierte er Thomas Wrede von SES der gesagt haben soll „Ultra-HD bedeutet nicht nur MEHR Pixel – Ultra-HD bedeutet vor allem BESSERE Pixel!“ Persil glaube ich hatte immer das weißeste Weiß und Ultra-HD hat nun die besseren Pixel. Näher an der Waschmittelwerbung, kann man wohl kaum liegen.

Trotz anfänglicher Kritik muss ich gerechterweise aber auch Wohlwollendes sagen. Wenn ich nur daran denke, wie im vorigen Jahr das Thema 3-D hochgekocht wurde und in der allgemeinen Tagespresse geradezu euphorisch vom kommenden 3D-Fernsehen berichtet wurde, so hat ähnliches diesmal der Referent in keinster Weise getan, sondern im Gegenteil deutlich und klar darauf hingewiesen, dass es noch viele Dinge zu lösen gibt, dass es für 4k, also UHD, sehr interessante und vielseitige Anwendungsmöglichkeiten schon heute gibt und wir aber bei 4k im Broadcastbereich als Regeldienst, also UHD-TV,  noch viele Jahre werden warten müssen, bis wir uns daran erfreuen können. Recht interessant fand ich seine nachstehend abgebildete Roadmap über die zeitliche Einführung, die durchaus bis ins Jahr 2020 reicht, und die wie alle seine Folien hier als pdf-File abgerufen werden kann.

 

Roadmap UHD (Vergrößern per Mausklick)

Smartes Fazit

Alles im allem war es eine interessante Veranstaltung, die insbesondere den Journalisten selbst einen Überblick geben sollte über die grundsätzlichen Tendenzen bei den technischen Entwicklungen zur IFA 2013. Es wird eine Fülle von neuen Smart-TVs geben, die auf bequeme Weise den häuslichen Fernseher als Mittelpunkt für die audiovisuellen Angebote sowohl des klassischen Fernsehens als auch des Internets einbinden. Und wir werden, das hat auch das anschließende Preview vieler bekannter Unternehmen gezeigt, von fast allen namhaften Herstellern 4k-Fernsehgeräte vorgestellt bekommen, teilweise mit Diagonalen von über 80 inch, die bei der Wiedergabe von tatsächlich hochaufgelösten Bildern eine bislang nie gesehene Qualität erreichen.

Norbert Bolewski


© Text und Bilder Personen: N. Bolewski
© Graphiken: gfu/Referenten

Anmerkungen zu 4k – 4K: Leider scheint sich niemand mehr daran zu erinnern, dass wir zu Beginn der Digitaltechnik-Einführung sehr genau zwischen K und k unterschieden haben.  Das mit dem großen K war zwar immer etwas unglücklich, denn es ist genau genommen ja eine Abkürzung für die Temperaturangabe in Kelvin. Sei´s drum. Bei Werteangaben, die mit Binärdaten auf Basis 2 zu tun haben, steht die Zahl K für 1024, während im metrischen 10-er-System die Dimensionsangabe mit k als Vorsilbe kilo weltweit standardisiert ist und die Zahl 1000 darstellt. 4K sind demzufolge 4x1024 = 4096, 4k indessen sind 4000. Besonderen Blödsinn konnte man um die Jahrtausendwende in fast allen Zeitungen der USA lesen, als die ganz salopp 2K schrieben aber 2k (2000) meinten  und wir somit nach pressemäßiger amerikanischer Zeitrechnung schon damals das Jahr 2024 hätten feiern müssen. Beim Digitalfilm sieht der Standard ein virtuelles Frame vor, mit maximal 2048 (2K) oder 4096 (4K) Bildpunkten horizontal. Die für das Fernsehen standardisierten zwei Systeme UHD-1 und UHD-2 orientieren sich am heutigen HDTV-Standard mit 1920x1080 Bildpunkten und bieten bei Verdoppelung der Seitenverhältnisse 3840x2160 Bildpunkte (UHD-1, vierfache Fläche gegenüber HDTV) und bei Vervierfachung der Seitenverhältnisse 7680x4320  Bildpunkte (16-fache Fläche von HDTV). Rundet man im Sprachgebrauch auf volle Tausender auf, so spricht man von 4k-Displays und von 8k-Displays. Und für Aufnahmen für 4k-TV kann man deshalb genau so auch 4K-Digitalfilmkameras verwenden, und nimmt von den 4096 Bildpunkten nur 3840 heraus bzw. zeichnet nur 3840 auf. Leider wird die Schreibweise 4K bzw. 4k so gut wie gar nicht mehr eingehalten und der Sinnzusammenhang verblasst dadurch. Sprachlich kann man zwischen 4 Groß-K und 4 klein-k natürlich nicht unterscheiden, was manchmal zu Verwirrungen führen kann.

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