FKTG.ORG Interaktiv: Teil 1

Zweifelsohne und bekanntermaßen gehört die fktg.org zu den führenden Content-Providern der deutschsprachigen Broadcasting-Szene: Das wissenschaftlich ausgelegte FKT-Online-Archiv für die FKTG-Mitglieder, die Contentchannels “FKTG-Aktuell” (aktuelle Meldungen aus dem Verein), Norbert Bolewskis “Boljour” (offen auch für freie Autorenbeiträge), die “Fundstellen” für branchenspezifische und branchenübergreifende Meldungen aus dem Internet, der “FKTG-Förderfirmen-Monitor”, in dem automatisch Meldungen von Unternehmen und FKTG-Partnern aggregiert werden sind nur einige Beispiele für den kontinuierlichen Contentstream auf der fktg.org, der zunehmend auch über die sozialen Netzwerke an Reichweite gewinnt.

Weniger bekannt sind die nicht minder wichtigen Community-Funktionen, die die fktg.org ihren Nutzern inzwischen bietet. In der Substanz sind sie vom jetzigen Ehrenmitglied Gerhard Bergfried noch in seiner Geschäftsführerzeit angestoßen worden, und werden heute behutsam aber nachhaltig weiter entwickelt, so dass über die Wechselbeziehungen von Content und Usern die Rahmenbedingungen für das Gedeihen einer veritablen Online-Community mit vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten geschaffen werden.

Denn Content ist zwar nach wie vor “King”, aber Content ist nicht alles. In einer Zeit, in der das Aufkommen der sozialen Netze den Lebensalltag wie auch das Berufsleben der Menschen verändert, wenn nicht revolutioniert, ändert sich auch die Erwartungshaltung der Menschen an „ihre“ Internet-Plattformen. Neben der Suche nach fachrelevanten Inhalten ist das Bedürfnis nach sozialer Interaktion entstanden. Man möchte nicht nur Wissen im Internet lokalisieren, man möchte auch die Beziehungen zu alten und Fachkollegen pflegen und intensivieren und neue Kontakte anknüpfen. Was wäre besser geeignet berufliches Networking zu betreiben als eine branchenzspezifische Plattform, die nicht mit den bekannten Nachteilen von Facebook, Xing usw. belastet ist? Die Community-Funktionen der fktg.org bieten die Möglichkeit, solcher sozialer Interaktionen:

  • Über die Who-is-Who - Funktion können FKTG-Mitglieder sich selbst in ihrem privaten oder beruflichen Umfeld öffentlich präsentieren, beispielsweise auch, um neue Geschäftskontakte anzubahnen oder sich auf dem Bewerbermarkt zu präsentieren.

  • Im (neuen) Contentbereich FKTG-Multiblog “Boljour” stehen FKTG-Mitgliedern, Förderfirmen und Gästen informelle und öffentlich sichtbare Publikationsmöglichkeiten zur Verfügung.

  • Der Mitgliederbereich der fktg.org lässt vereinsinternes Beziehungsmanagement zu: Kontakte innerhalb der Community können aufgebaut, “Freunde” definiert, Interessensgruppen gebildet werden.

  • Prinzipiell möglich sind beispielsweise auch Leser- und Autorenforen, in denen die Leser untereinander oder auch direkt mit den Autoren der FKT- oder Boljourartikel kommunizieren können.

  • In Vorbereitung für die registrierten FKTG-Mitglieder ist auch der „Activity-Stream“: Wer immer sich auf der Plattform einbringt (beispielsweise als Autor eines Fachartikels oder Beitragender zu der neuen “FKTG-Wissensbank”) kann darüber entscheiden, ob sein Beitrag im “Activity-Stream” sichtbar wird. Registrierte User können so auf einen Blick erkennen, was sich innerhalb der Community so alles tut.

Nach dem Einloggen auf der fktg.org erscheinen die Community-Funktionen in der rechten Spalte des User-Bereichs (siehe Abbildung rechts).

Die hier aufgeführten Community-Funktionen haben eines gemeinsam: Sie fördern die Beziehungen der User untereinander, was wiederum der “Common Identity”, also der Identitätsstiftung des Vereins als Ganzes dient. Es darf aber eines nicht übersehen werden: Die Weiterentwicklung der fktg.org zu einer interaktiven Online-Community ist kein Selbstläufer. Nach der sogenannten “Ein-Prozent-Regel“, auch bekannt als das “90-9-1 - Prinzip” (nach Jacob Nielsen), tragen nur 1% einer Online-Community aktiv zum Gesamtcontent bei. Etwa 9 Prozent bringen sich über Kommentare, E-Mails und Mitarbeitertätigkeiten ein. Der “Rest” von immerhin 90 Prozent nutzt eine Plattform nur passiv, ohne innerhalb der Community in Erscheinung zu treten. So wollen die interaktiven Community-Funktionen der fktg.org ihre Leser dazu ermuntern, am Wissens- und Erfahrungsaustausch der Online-Community aktiver zu partizipieren.


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