Psychedelische Autostereographie: Ein neues 3D-Verfahren?

Klaus-Peter Anders: „Magic Eye", „Interactive Pictures" oder „Magische Bilder" waren in diesem Jahr überraschend Hits auf den internationalen Bestsellerlisten. Auch Deutschland wurde mit einer Fülle solcher 3D-Bilder in allen denkbaren Anwendungen überflutet. Eine Berliner Tageszeitung pushte durch die Veröffentlichung von 3D-Bildern für Wochen ihre Auflage. Die uralte Sehnsucht, von der realen Welt ohne Hilfsmittel ein „räumliches" Abbild betrachten zu können, machte offenbar diese „Neuentdeckung" so populär. Es gab sogar Berichte, die Methode für 3D-Fernsehen zu nutzen [1]. Die Frage, ob sich das Verfahren vielleicht zu dem brillenlosen, farbigen, zweidimensional speicherbaren und kommerziell nutzbaren RD-Verfahren weiterentwickeln läßt, ist legitim. Und obwohl das sicher nicht zu erwarten ist, mag es doch interessant sein, etwas über die Grundlagen und Möglichkeiten zu wissen.

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