Lichtgestaltung in der öffentlich-rechtlichen Sendung der „Bayerische Filmpreis“

Beiträge von FKTG-Mitgliedern - Für die Inhalte sind die Autoren verantwortlich

Am 25. Januar 2019 übertrug der Bayerische Rundfunk die alljährliche Preisverleihung des Bayerischen Filmpreises. An der Licht.- und Tongestaltung der Übertragung gab es einiges zu bemängeln. Nachfolgend einige Bemerkungen dazu von mir.

Die Moving-Lights zerstören den Gesamteindruck des Fernsehbildes. Der „Lichtdesigner“ übersieht leider den Kontrastumfang der bei der Übertragung im Fernsehen zur Verfügung steht. Das Bild mag für den Besucher der Veranstaltung erträglich sein, für den Zuseher zu Hause - und das sind bedeutend mehr – ist es nicht ok. Die verwendeten Kameras mögen den Kontrastumfang können, aber der Sendestrecke und deren physikalische Eigenschaften werden nicht berücksichtigt. Die Regie hat offensichtlich das falsche Bild auf ihrem Monitor oder sie schaut überhaupt nur in den Saal. Kennt keiner die allgemein gültigen  Regeln der Bildgestaltung mehr? Der Bildeindruck im Fernsehen leidet sehr darunter (FKTG.org vom 10.03.2017 und 06.06.2017).

Die Lichtdesigner werden von den Herstellern vorgeführt, um deren neueste Produkte einzusetzen. Der/die Bühnenbildner/Bühnenbildnerinnen dürfen das nicht zulassen, denn ihre Arbeit wird dadurch beeinträchtigt.

 

Auch der Ton war, wie so oft, sprunghaft in der Lautstärke und öfter der Person nicht zuzuordnen, die gerade sprach. Zum Ton habe ich die öffentlich-rechtlichen Anstalten über längere Zeit beobachtet (FKTG.org vom 20.08.2015), aber die Probleme sind geblieben..

 

PS: beim Deutschen Kamerapreis war es auch nicht besser. Wie man’s richtig macht, kann man in "Fastnacht in Franken" sehen.

Prof. Dietrich Sauter


 

Quelle: YouTube/BR

Weitere Beiträge von FKTG-Mitgliedern
Tags: