Schutzausrüstungen aus dem 3D-Drucker

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Unser FKTG-Mitglied Herr Andreas Koch ist durch persönliche Erfahrungen damit konfrontiert worden, dass bestimmte Schutzausrüstungen für Pflegepersonal und Hausärzte nicht verfügbar sind, hier zum Beispiel Schutzschilde (Bilder in der Anlage). Viele Kolleginnen und Kollegen verfügen aber privat über einen 3D-Drucker, der ja besonders für die Einzelteilfertigung geeignet ist.
 
So hat  z. B. der Druckerhersteller Fa. Prusa in Prag innerhalb von drei Tagen, im März, für das tschechische Gesundheitsministerium ein Schutzschild entwickelt und mit seiner Druckerfarm tausende Exemplare produziert.
 
Fa. Prusa hat das Projekt "open source" veröffentlicht (Anlage pdf-file).
Alles was im Internet (Dresden, Jena und Fraunhofer) an gedruckten Schutzschilden existiert, verwendet die Prusa files.
 
Aus seiner Sicht sollte jeder verfügbare 3D-Drucker aktiviert werden, der folgende Gruppen versorgen könnte:
 
1. Hausärzte
2. Pflegeheime
3. Altenheime
4. Seniorenresidenzen
 
Die Praxis seiner Hausärztin konnte Herr Koch mit fünf Prusa-Schilden versorgen, ebenso die Seniorenresidenz seiner Mutter.
 
Insgesamt hat Herr Koch 19 Schutzschilde (Begriff im Sinne von Arbeitsschutz verwendet) gebaut. Der verfügbare Drucker benötigt für 2 Sets (also zwei fertige Schilde) 6 Stunden Druckzeit.Das ist keine Lösung für die Masse, aber kleine Löcher kann man stopfen.
 
Damit wollen wir auch andere 3D-Drucker-Besitzer dazu animieren, über eine derartige Aktion nachzudenken bzw. mitzutun.
Ich hoffe, dass dies verständlich und ausreichend ist.
 
Herzliche Grüße
Hans-Peter Schade
Anhang
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