Von der Quelle zur Bildwand

Peter Swinson: Auf dem 5. Potsdamer Filmkolleg der FKTG gab es eine Reihe sehr interessanter und informativer Vorträge. Vielleicht am meisten diskutiert wurde der Vortrag von P. Swinson in englischer Sprache, der hier als Beitrag in freier Übersetzung veröffentlicht ist. Der Autor zeigt auf, welche Bildauflösungen beim Filmbild erreichbar und realistisch sind, vergleicht Datenmengen usw. Das Interessante war aber die (im Vortrag an Filmbeispielen) vorgestellte Komprimierung der Daten und die damit erreichbaren Qualitäten. Es zeigte sich, dass ein im Original mit 4K abgetastetes 35- mm-Filmbild bei einer Komprimierung von 52:1 eine bessere Qualität zeigte als Abtastungen mit geringerer Auflösung aber unkomprimiert bzw. nur gering komprimiert. Die Ergebnisse werden diskutiert. Leider sah sich der Referent aus Konkurrenzgründen nicht in der Lage, über die Art der Komprimierung Auskunft zu erteilen. Es wird aber eine Wavelet-Codierung vermutet.

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